Die Ikone „Die Gottesmutter – Hellleuchtender Stern“ malte Alexander Kasanzew 1690. Die Ikonographie der Arbeit wurde unter dem Einfluss des Literaturalmanachs „Hellleuchtender Stern“, den man 1686 ins Russische übersetzt hatte, gestaltet. In dem Almanach gab es fünfzehn Kapitel mit Erzählungen, die den Wundertaten bzw. Geheimnissen aus dem Psalterium bzw. Marienpsalter „Novum Beatae Mariae Virginis“ gewidmet sind. Diese Betrachtungen zum Rosenkranz stammen von dem Dominikaner-Geistlichen Alanus de Rupe, der im 15. Jahrhundert lebte. Ins Russische übersetzte man sie Ende des 17. Jahrhunderts.
Alexander Kasanzew stellte die Mutter Gottes in ganzer Größe und mit aufgelösten Haaren dar Sie trägt einen reich verzierten Chiton, einen Umhang mit einem Ornament, und eine Krone. Auf der rechten Hand der Gottesmutter steht das Jesuskind, das den Hals der Mutter umarmt. In den Händen des Kindes ist ein katholischer Rosenkranz, der aus fünfzehn Glasperlen besteht. Die Zahl der Perlen entspricht der Zahl der Gebete im Zyklus des Marienpsalters. Die Mutter Gottes schaut mit dem Sohn auf die Betenden - von oben nach unten. Diese Haltung hat der Ikonenmaler aus der westeuropäischen Ikonographie übernommen.
Die Figur der Gottesmutter befindet sich in der Mitte eines Sterns. Zwischen den Zacken dieses Sterns sind Szenen aus dem Leben der Jungfrau Maria und von Christus angeordnet worden. Symbolisch sind sie mit dem Gebetszyklus des Marienpsalters verbunden. Unter den kleinen Szenen nehmen die Kompositionen einen besonderen Platz ein, die die europäischen Vorlagen wiederholen – „Christi Geburt“ in Form der Anbetung der Heiligen Drei Könige, die „Auferstehung“ in Form der Auferstehung aus dem Grabe, „Der Abstieg des Heiligen Geistes“ mit einer Darstellung der Gottesmutter und die Krönungsszene der Mutter Gottes. Von besonderem Interesse sind die Arbeiten „Mariä Himmelfahrt“ mit der Figur des halbbekleideten Christus, der sich von Aposteln verabschiedet, und „Mariä Himmelfahrt“ mit den Aposteln an ihrem Grabe im Garten Gethsemane.
In der russischen Kunst begannen derartige Sujets im 17. Jahrhundert Verbreitung zu finden. In die Komposition westlicher Provenienz fügte der russische Ikonenmaler harmonisch Figuren der Wundertäter aus Murom – die heiligen Fürsten Konstantin, Michail und Fjodor, die heiligen Eheleute Peter und Fevronia sowie die heilige Juliania Lasarewskaja – ein.
Die Ikonographie der russischen Heiligen, die auf der Ikone dargestellt wurden, ist für das 17. Jahrhundert eine traditionelle. Der heilige Konstantin und seine Söhne sind mit unbedeckten Häuptern gemalt worden. Sie stehen rechts von der Gottesmutter. Die fromme Juliania ist mit einem Rosenkranz in den Händen und in einem Gewand, das denen von Nonnen ähnlich ist, dargestellt worden. Die Fürsten Konstantin und Peter, die in Murom die am meisten verehrten Heiligen sind, sind in einer tiefen Verbeugung dargestellt worden, die ein inbrünstiges Beten symbolisiert. Indem die Gottesmutter gnädig auf sie schaut, nimmt sie gleichsam deren Gebete für die strenggläubigen Christen entgegen.
Die Gesichter aller Heiligen sind sorgfältig gestaltet worden. Ihre großen Figuren werden in unterschiedlichen Verbeugungshaltungen vor der Heiligen Jungfrau und mit verschiedenen Gesten der Hände gezeigt, was eine besondere Dynamik schafft, die den Werken von Alexander Kasanzew eigen ist.
Alexander Kasanzew stellte die Mutter Gottes in ganzer Größe und mit aufgelösten Haaren dar Sie trägt einen reich verzierten Chiton, einen Umhang mit einem Ornament, und eine Krone. Auf der rechten Hand der Gottesmutter steht das Jesuskind, das den Hals der Mutter umarmt. In den Händen des Kindes ist ein katholischer Rosenkranz, der aus fünfzehn Glasperlen besteht. Die Zahl der Perlen entspricht der Zahl der Gebete im Zyklus des Marienpsalters. Die Mutter Gottes schaut mit dem Sohn auf die Betenden - von oben nach unten. Diese Haltung hat der Ikonenmaler aus der westeuropäischen Ikonographie übernommen.
Die Figur der Gottesmutter befindet sich in der Mitte eines Sterns. Zwischen den Zacken dieses Sterns sind Szenen aus dem Leben der Jungfrau Maria und von Christus angeordnet worden. Symbolisch sind sie mit dem Gebetszyklus des Marienpsalters verbunden. Unter den kleinen Szenen nehmen die Kompositionen einen besonderen Platz ein, die die europäischen Vorlagen wiederholen – „Christi Geburt“ in Form der Anbetung der Heiligen Drei Könige, die „Auferstehung“ in Form der Auferstehung aus dem Grabe, „Der Abstieg des Heiligen Geistes“ mit einer Darstellung der Gottesmutter und die Krönungsszene der Mutter Gottes. Von besonderem Interesse sind die Arbeiten „Mariä Himmelfahrt“ mit der Figur des halbbekleideten Christus, der sich von Aposteln verabschiedet, und „Mariä Himmelfahrt“ mit den Aposteln an ihrem Grabe im Garten Gethsemane.
In der russischen Kunst begannen derartige Sujets im 17. Jahrhundert Verbreitung zu finden. In die Komposition westlicher Provenienz fügte der russische Ikonenmaler harmonisch Figuren der Wundertäter aus Murom – die heiligen Fürsten Konstantin, Michail und Fjodor, die heiligen Eheleute Peter und Fevronia sowie die heilige Juliania Lasarewskaja – ein.
Die Ikonographie der russischen Heiligen, die auf der Ikone dargestellt wurden, ist für das 17. Jahrhundert eine traditionelle. Der heilige Konstantin und seine Söhne sind mit unbedeckten Häuptern gemalt worden. Sie stehen rechts von der Gottesmutter. Die fromme Juliania ist mit einem Rosenkranz in den Händen und in einem Gewand, das denen von Nonnen ähnlich ist, dargestellt worden. Die Fürsten Konstantin und Peter, die in Murom die am meisten verehrten Heiligen sind, sind in einer tiefen Verbeugung dargestellt worden, die ein inbrünstiges Beten symbolisiert. Indem die Gottesmutter gnädig auf sie schaut, nimmt sie gleichsam deren Gebete für die strenggläubigen Christen entgegen.
Die Gesichter aller Heiligen sind sorgfältig gestaltet worden. Ihre großen Figuren werden in unterschiedlichen Verbeugungshaltungen vor der Heiligen Jungfrau und mit verschiedenen Gesten der Hände gezeigt, was eine besondere Dynamik schafft, die den Werken von Alexander Kasanzew eigen ist.





