Das ist die wundertätige Ikone der Kasaner Gottesmutter – eine der am meisten in Russland verehrten christlich-orthodoxen Ikonen. Entdeckt hatte man sie am 8. Juli 1579 in Kasan. Zu dieser Zeit gehörte die Stadt bereits zum Russischen Staat. Zar Iwan der Schreckliche hatte das Kasaner Khanat mit der Hauptstadt Kasan 1552 Russland angegliedert.
1579 war in der Stadt ein Brand ausgebrochen, nachdem der Bewohnerin von Kasan – dem neunjährigen Mädchen Matrjona – die Gottesmutter im Traun erschienen sei. Die Gottesmutter habe ihr mitgeteilt, dass sich eine Ikone mit ihrer Darstellung in der Asche in einem der Stadtteile befinde, der durch den Brand betroffen worden war. Man fand das wundertätige Bild, und durch dieses folgten zahlreiche Fälle einer Heilung.
Eine Kopie der Ikone und eine Beschreibung der Wundertaten, die sie vollbracht habe, schickte man Iwan dem Schrecklichen. Der Zar befahl, an der Stelle des Auffindens des Bildes der Gottesmutter das Nonnenkloster zur Gottesmutter zu errichten. Zur ersten Nonne in ihm wurde die Entdeckerin Matrjona, die im Leben als Nonne den Namen Mavra annahm.
Die Hauptkirche des Klosters – die aus Stein errichtete Kathedrale zur Gottesmutter Hodegetria – weihte man 1595. Zu dieser Zeit hatte der Kasaner Metropolit Hermogenus, der später der Patriarch von Moskau wurde, die „Geschichte von der Erscheinung und den Wundertaten der Ikone“ niedergeschrieben. Der Metropolit war Augenzeuge der Ereignisse, die mit dem Auffinden des wundertätigen Bildes zusammenhingen.
Die Ikone der Gottesmutter von Kasan wurde besonders durch die Romanow-Dynastie verehrt und wurde bereits im 17. Jahrhundert zu einem der wichtigsten russischen Heiligtümer. Am 22. Oktober 1612 kam es in Moskau zu einer Schlacht russischer Krieger gegen die Polen. Im Heer des Fürsten Dmitrij Poscharskij befand sich eine Kopie der wundertätigen Ikone. Die Befreiung Moskaus von den Polen wurde gerade dem Beistand der Gottesmutter zugesprochen, der durch die Kasaner Ikone erfolgt sei.
Zur Erinnerung an dieses Ereignis wies Zar Michail Fjodorowitsch an, noch einen Festtag für die Ikone festzulegen. Außer dem Tag ihres Erscheinens – den 8. Juli (21. Juli nach dem Gregorianischen Kalender) – begann man nun, auch den 22. Oktober (nach dem Gregorianischen Kalender – den 4. November) zu feiern. Unter Alexej Michailowitsch wurden diese Feiern zu gesamtrussischen.
Die Ikonographie der „Gottesmutter von Kasan“ kommt dem Typ der Hodegetria nahe. Auf der Ikone ist die Gottesmutter bis zur Brust und ohne Hände dargestellt. Das Jesuskind ist strikt frontal und stehend gemalt. Seine rechte Hand ist in einer segnenden Geste dargestellt, und die linke Hand ist herabgelassen. Das Bildnis ist mit einem silbernen Beschlag mit einer Krone und einem als Tsata bezeichneten Heiligenschein – einem altrussischen Schmuckstück in Form eines umgedrehten Halbmondes – dekoriert worden. Die Ikone schmückte das Kasaner Nonnenkloster zur Gottesmutter bis 1904, als sie durch unbekannte Diebe geraubt wurde.
1579 war in der Stadt ein Brand ausgebrochen, nachdem der Bewohnerin von Kasan – dem neunjährigen Mädchen Matrjona – die Gottesmutter im Traun erschienen sei. Die Gottesmutter habe ihr mitgeteilt, dass sich eine Ikone mit ihrer Darstellung in der Asche in einem der Stadtteile befinde, der durch den Brand betroffen worden war. Man fand das wundertätige Bild, und durch dieses folgten zahlreiche Fälle einer Heilung.
Eine Kopie der Ikone und eine Beschreibung der Wundertaten, die sie vollbracht habe, schickte man Iwan dem Schrecklichen. Der Zar befahl, an der Stelle des Auffindens des Bildes der Gottesmutter das Nonnenkloster zur Gottesmutter zu errichten. Zur ersten Nonne in ihm wurde die Entdeckerin Matrjona, die im Leben als Nonne den Namen Mavra annahm.
Die Hauptkirche des Klosters – die aus Stein errichtete Kathedrale zur Gottesmutter Hodegetria – weihte man 1595. Zu dieser Zeit hatte der Kasaner Metropolit Hermogenus, der später der Patriarch von Moskau wurde, die „Geschichte von der Erscheinung und den Wundertaten der Ikone“ niedergeschrieben. Der Metropolit war Augenzeuge der Ereignisse, die mit dem Auffinden des wundertätigen Bildes zusammenhingen.
Die Ikone der Gottesmutter von Kasan wurde besonders durch die Romanow-Dynastie verehrt und wurde bereits im 17. Jahrhundert zu einem der wichtigsten russischen Heiligtümer. Am 22. Oktober 1612 kam es in Moskau zu einer Schlacht russischer Krieger gegen die Polen. Im Heer des Fürsten Dmitrij Poscharskij befand sich eine Kopie der wundertätigen Ikone. Die Befreiung Moskaus von den Polen wurde gerade dem Beistand der Gottesmutter zugesprochen, der durch die Kasaner Ikone erfolgt sei.
Zur Erinnerung an dieses Ereignis wies Zar Michail Fjodorowitsch an, noch einen Festtag für die Ikone festzulegen. Außer dem Tag ihres Erscheinens – den 8. Juli (21. Juli nach dem Gregorianischen Kalender) – begann man nun, auch den 22. Oktober (nach dem Gregorianischen Kalender – den 4. November) zu feiern. Unter Alexej Michailowitsch wurden diese Feiern zu gesamtrussischen.
Die Ikonographie der „Gottesmutter von Kasan“ kommt dem Typ der Hodegetria nahe. Auf der Ikone ist die Gottesmutter bis zur Brust und ohne Hände dargestellt. Das Jesuskind ist strikt frontal und stehend gemalt. Seine rechte Hand ist in einer segnenden Geste dargestellt, und die linke Hand ist herabgelassen. Das Bildnis ist mit einem silbernen Beschlag mit einer Krone und einem als Tsata bezeichneten Heiligenschein – einem altrussischen Schmuckstück in Form eines umgedrehten Halbmondes – dekoriert worden. Die Ikone schmückte das Kasaner Nonnenkloster zur Gottesmutter bis 1904, als sie durch unbekannte Diebe geraubt wurde.



