Die Ikone, auf der das Heilige und ehrwürdige Fürstenpaar Pjotr und Fevronia dargestellt ist, hat ein unbekannter Ikonenmaler am Ende des 16. Jahrhunderts bzw. im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts gemalt. Die Ikone befand sich ursprünglich in der Muromer Kathedrale zu Ehren der Geburt der Gottesmutter. In dieser Kirche befanden sich die Reliquien von Pjotr und Fevronia.
Die Ikone unterscheidet sich von anderen ähnlichen Arbeiten dadurch, dass in ihrem Mittelteil die eigentliche Darstellung der Heiligen fehlt. Statt ihrer zeigt sie im zentralen Teil die Stadt Murom. Die Ikone mit dem Bildnis Muroms ist die erste Ikone, die in einzelnen Szenen das Leben der Heiligen darstellt. Ingsgesamt sind heute nur drei solcher Ikonen erhalten. Diese Ikone entstammt einer Zeit, als sich der Kult und Pjotr und Fevronia erst herauszubilden begann, nachdem sie auf dem Kirchenkonzil von 1547 heilig gesprochen worden waren. In jener Zeit galten sie als die neuen Wundertäter.
Literarische Grundlage für diese Darstellung ist „Die Geschichte von Pjotr und Fevronia von Murom“, die Hermolaus-Erasmus während der Regentschaft Iwans des Schrecklichen niedergeschrieben hat. Hermolaus-Erasmus war ein bekannter kirchlicher Schriftsteller und Publizist. Metropolit Makarij hatte ihn beauftragt, eine Geschichte der beiden Heiligen von Murom aufzuschreiben, da man sie auf dem Kirchenkonzil von 1547 gedachte, heilig zu sprechen. Zuallererst war die Geschichte des Hermolaus-Erasmus als erbaulicher Teil für den feierlichen Nachtgottesdienst am kirchlichen Ehrentag dieser Muromer Heiligen und Wundertäter gedacht.
Wie es in dieser Geschichte heißt, war Pjotr der jüngere Bruder des Muromer Fürsten Pawel. Zu dessen Frau soll einst ein „lüsterner Drache“ im Gewande Pawels gekommen sein. Pjotr kämpfte gegen diesen mit seinem wundertätigem Schwert, erkrankte jedoch daraufhin schwer, da einige Tropfen des giftigen Blutes des Drachens seinen Leib benetzt hatten. Die weise Jungfrau Fevronia aus dem Dorfe Laskowo im Land von Rjasan pflegte daraufhin den jungen Bruder des Fürtsen, welcher sie dann zur Frau nahm.
Nach dem Tod des älteren Bruders erbte Pjotr das Fürstentum. Die Muromer Bojaren und ihre neidvollen Frauen wollten sich jedoch nicht vor einer Fürstin aus dem einfachen Volke verbeugen und schlugen deshalb dem Fürsten vor, sich eine andere Frau zu nehmen. Der neue Fürst jedoch folgte seiner vertriebenen Fevronia und entgegnete seinen Widersachern: „Wer seine Frau entlässt, ohne dass diese selbst in Unzucht gefallen ist, und eine andere heiratet, der treibt selbst Unzucht“. Bald darauf traf der Zorn Gottes die Stadt Murom: die Bojaren begannen sich gegenseitig zu bekämpfen. Das Volk von Murom forderte die Rückkehr der rechmäßigen Herren der Stadt. Am Ende ihres Lebens nahmen die beiden ehrbaren Eheleute die Mönchsweihe an. Man gab ihnen die Namen David und Evrosynia.
Die Ikone unterscheidet sich von anderen ähnlichen Arbeiten dadurch, dass in ihrem Mittelteil die eigentliche Darstellung der Heiligen fehlt. Statt ihrer zeigt sie im zentralen Teil die Stadt Murom. Die Ikone mit dem Bildnis Muroms ist die erste Ikone, die in einzelnen Szenen das Leben der Heiligen darstellt. Ingsgesamt sind heute nur drei solcher Ikonen erhalten. Diese Ikone entstammt einer Zeit, als sich der Kult und Pjotr und Fevronia erst herauszubilden begann, nachdem sie auf dem Kirchenkonzil von 1547 heilig gesprochen worden waren. In jener Zeit galten sie als die neuen Wundertäter.
Literarische Grundlage für diese Darstellung ist „Die Geschichte von Pjotr und Fevronia von Murom“, die Hermolaus-Erasmus während der Regentschaft Iwans des Schrecklichen niedergeschrieben hat. Hermolaus-Erasmus war ein bekannter kirchlicher Schriftsteller und Publizist. Metropolit Makarij hatte ihn beauftragt, eine Geschichte der beiden Heiligen von Murom aufzuschreiben, da man sie auf dem Kirchenkonzil von 1547 gedachte, heilig zu sprechen. Zuallererst war die Geschichte des Hermolaus-Erasmus als erbaulicher Teil für den feierlichen Nachtgottesdienst am kirchlichen Ehrentag dieser Muromer Heiligen und Wundertäter gedacht.
Wie es in dieser Geschichte heißt, war Pjotr der jüngere Bruder des Muromer Fürsten Pawel. Zu dessen Frau soll einst ein „lüsterner Drache“ im Gewande Pawels gekommen sein. Pjotr kämpfte gegen diesen mit seinem wundertätigem Schwert, erkrankte jedoch daraufhin schwer, da einige Tropfen des giftigen Blutes des Drachens seinen Leib benetzt hatten. Die weise Jungfrau Fevronia aus dem Dorfe Laskowo im Land von Rjasan pflegte daraufhin den jungen Bruder des Fürtsen, welcher sie dann zur Frau nahm.
Nach dem Tod des älteren Bruders erbte Pjotr das Fürstentum. Die Muromer Bojaren und ihre neidvollen Frauen wollten sich jedoch nicht vor einer Fürstin aus dem einfachen Volke verbeugen und schlugen deshalb dem Fürsten vor, sich eine andere Frau zu nehmen. Der neue Fürst jedoch folgte seiner vertriebenen Fevronia und entgegnete seinen Widersachern: „Wer seine Frau entlässt, ohne dass diese selbst in Unzucht gefallen ist, und eine andere heiratet, der treibt selbst Unzucht“. Bald darauf traf der Zorn Gottes die Stadt Murom: die Bojaren begannen sich gegenseitig zu bekämpfen. Das Volk von Murom forderte die Rückkehr der rechmäßigen Herren der Stadt. Am Ende ihres Lebens nahmen die beiden ehrbaren Eheleute die Mönchsweihe an. Man gab ihnen die Namen David und Evrosynia.



