Die Ikone, auf der der Heilige Johannes Chrysostomos dargestellt ist, hat ein unbekannter Ikonenmaler in der frühen zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gemalt. Die Ikone war Teil der sogenannten Deesis der Ikonostase in der Kirche des Erlöserklosters, welches sich in Murom befindet. Die anderen Ikonen dieser Deesis sind nicht erhalten. Als Deesis wird der zentrale Teil der Ikonostase bezeichnet, in dem um eine Christusdarstellung in dessen Mitte herum jeweils eine Ikone der Gottesmutter und eine des Johannes des Täufers zu beiden Seiten platziert sind.
Für Russland sind Ikonen von Johannes Chrysostomos als Teil der Deesis ab dem Ende des 14. und Beginn des 15. Jahrhunderts bekannt. Sie waren Teil vieler russischer Ikonostasen. Die früheste bis heute erhaltene Ikonostase dieser Art befindet sich in der Mariä Verkündigungskathedrale im Moskauer Kreml. Der Tradition nach folgen innerhalb der Deesis die Ikonen der sogenannten „Leuchten der Welt“ (heilig gesprochene Bischöfe), zu denen auch Johannes Chrysostomos zählt, den Ikonen der Apostel Petrus und Paulus. Oft stehen sie am Anfang einer ganzen Reihe anderer als Heilige verehrten Bischöfe, wie der Heilige Nikolaus, Gregor von Nazianz und anderer russischen Bischöfe.
Der Heilige Johannes Chrysostomos, Erzbischof von Konstantinopel, ist um das Jahr 350 in Antiochien (in der heutigen Türkei) geboren worden. Er besuchte die besten Schulen der Stadt und ließ sich mit 25 Jahren taufen. Nach dem Tod seiner Mutter verteilte Johannes seine Habe unter die Armen und ging in ein Kloster. Zunächst ließ er sich zum Diakon weihen, später dann zum Priester. Der zukünftige Bischof diente als Priester zwölf Jahre lang. Er verkündete das Evangelium den Heiden und bekehrte viele zum christlichen Glauben.
Zu Beginn des 5. Jahrhunderts war Johannes für einige Jahre Bischof von Konstantinopel, deshalb allerdings mehrfach Verfolgungen durch Kaiser Arkadius und dessen Frau, der Kaiserin Evdoxia, ausgesetzt, die ihn in den Kaukasus verbannen ließen. Der Heilige starb 407 auf dem Weg in die Verbannung. Dreißig Jahre später wurden seine Reliquien nach Konstantinopel überführt. Der Heilige Johannes erhielt den Spitznamen „Chrysostomos“, also „Goldmund“, weil er sich als begnadeter Prediger und Autor einer Vielzahl von Unterweisungen und Auslegungen vieler biblischer Bücher wie der Genesis, der Evangelien von Matthäus und Johannes sowie der Paulusbriefe erwiesen hatte. Darüberhinaus wurde Johannes Chrysostomos bekannt als einer der Schöpfer des Ritus der Göttlichen Liturgie, die bis heute in der Orthodoxen Kirche als Gottesdienst gefeiert wird.
Für Russland sind Ikonen von Johannes Chrysostomos als Teil der Deesis ab dem Ende des 14. und Beginn des 15. Jahrhunderts bekannt. Sie waren Teil vieler russischer Ikonostasen. Die früheste bis heute erhaltene Ikonostase dieser Art befindet sich in der Mariä Verkündigungskathedrale im Moskauer Kreml. Der Tradition nach folgen innerhalb der Deesis die Ikonen der sogenannten „Leuchten der Welt“ (heilig gesprochene Bischöfe), zu denen auch Johannes Chrysostomos zählt, den Ikonen der Apostel Petrus und Paulus. Oft stehen sie am Anfang einer ganzen Reihe anderer als Heilige verehrten Bischöfe, wie der Heilige Nikolaus, Gregor von Nazianz und anderer russischen Bischöfe.
Der Heilige Johannes Chrysostomos, Erzbischof von Konstantinopel, ist um das Jahr 350 in Antiochien (in der heutigen Türkei) geboren worden. Er besuchte die besten Schulen der Stadt und ließ sich mit 25 Jahren taufen. Nach dem Tod seiner Mutter verteilte Johannes seine Habe unter die Armen und ging in ein Kloster. Zunächst ließ er sich zum Diakon weihen, später dann zum Priester. Der zukünftige Bischof diente als Priester zwölf Jahre lang. Er verkündete das Evangelium den Heiden und bekehrte viele zum christlichen Glauben.
Zu Beginn des 5. Jahrhunderts war Johannes für einige Jahre Bischof von Konstantinopel, deshalb allerdings mehrfach Verfolgungen durch Kaiser Arkadius und dessen Frau, der Kaiserin Evdoxia, ausgesetzt, die ihn in den Kaukasus verbannen ließen. Der Heilige starb 407 auf dem Weg in die Verbannung. Dreißig Jahre später wurden seine Reliquien nach Konstantinopel überführt. Der Heilige Johannes erhielt den Spitznamen „Chrysostomos“, also „Goldmund“, weil er sich als begnadeter Prediger und Autor einer Vielzahl von Unterweisungen und Auslegungen vieler biblischer Bücher wie der Genesis, der Evangelien von Matthäus und Johannes sowie der Paulusbriefe erwiesen hatte. Darüberhinaus wurde Johannes Chrysostomos bekannt als einer der Schöpfer des Ritus der Göttlichen Liturgie, die bis heute in der Orthodoxen Kirche als Gottesdienst gefeiert wird.



