Die Ikone, auf der die Heilige und Ehrwürdige Fürstin Fevronia dargestellt ist, hat ein unbekannter Ikonenmaler Ende des 16. Jahrhunderts geschaffen. Literarische Grundlage für diese Darstellung ist „Die Geschichte von Pjotr und Fevronia von Murom“, die Hermolaus-Erasmus während der Regentschaft Iwans des Schrecklichen niederschrieb. Hermolaus-Erasmus war ein bekannter kirchlicher Schriftsteller und Publizist. Metropolit Makarij hatte ihn beauftragt, eine Geschichte dieser Heiligen von Murom aufzuschreiben, da man sie auf dem Kirchenkonzil von 1547 gedachte, offiziell heilig zu sprechen. Zuallererst war die Geschichte des Hermolaus-Erasmus als erbaulicher Teil gedacht für den feierlichen Nachtgottesdienst am kirchlichen Ehrentag dieser Muromer Heiligen und Wundertäter.
Die ikonographische Darstellung von Pjotr und Fevronia hat sich vom 14. bis ins 18. Jahrhundert gewandelt. In der Geschichte des Hermolaus-Erasmus wird davon berichtet, wie die beiden ehrwürdigen Eheleute vor ihrem Tode entschieden, dem monastischen Stand anzugehören. Deshalb wird die Heilige Fevronia auf der Ikone im Gewand einer Nonne und mit einer Haube auf dem Kopf dargestellt. Sie steht aufrecht und richtet ihren Blick gen Himmel. Ihre Hände sind in betender Haltung zu Gott hin erhoben. Sie ist auf einem gelb-ockerfarbenen Hintergrund in bordeauxrotem Gewand gemalt. Die Gesichtszüge und die Kleidung der Heiligen sind eher schematisch wiedergegeben.
Es ist unbekannt, wann und unter welchen Umständen die Reliquien von Pjotr und Fevronia aufgefunden worden sind. Schon vor der offiziellen Heiligsprechung 1547 wurden die ehrwürdigen Eheleute als Heilige verehrt. Im 15. und zu Anfang des 16. Jahrhunderts kamen Anleitungen zur Feier eines Gottesdienstes auf, in dem die Namen Pjotr und Fevronia genannt sind. Ab dem 15. Jahrhundert sind die beiden Heiligen auch außerhalb des Muromer Landes bekannt geworden. Die Eheleute galten als Schutzpatronen der Herrscherhäuser. Anfang des 16. Jahrhunderts dichtete Michail Mnich einen Gebetskanon, der den beiden Heiligen aus Murom gewidmet war: „Der Tag der Fürbitte um Seligkeit ist für uns gekommen, der lichtvolle Tag der weisen Pjotr und Fevronia, denn denen, die sie voller Glauben besingen, wird das große Erbarmen zuteil“.
In den 1550-er Jahren gedenkt der „Chronist zu Beginn der Herrschaften“ der Heiligen aus Murom. Der Autor dieser Chronik schreibt, dass Zar Iwan der Schreckliche vor seinem Feldzug gegen Kasan am dreizehnten Juli 1552 in Murom die Reliquien der Heiligen verehrt habe: „Und so kommt der Zar in die Kathedrale jener Stadt zu seinen Verwandten und wahrhaftigen Wundertätigen, dem Fürsten Pjotr und der Fürstin Fevronia, um zu beten“. Kurz zuvor, im Juni 1552, hatte der russische Zar bei Tula über den Khan der Krimtataren einen Sieg errungen. Dies war am Vorabend des kirchlichen Festtages der Heiligen Eheleute geschehen, und Iwan der Schreckliche reiste deshalb nach Murom, um den Wundertätern von Murom seinen Dank zu übermitteln.
Die ikonographische Darstellung von Pjotr und Fevronia hat sich vom 14. bis ins 18. Jahrhundert gewandelt. In der Geschichte des Hermolaus-Erasmus wird davon berichtet, wie die beiden ehrwürdigen Eheleute vor ihrem Tode entschieden, dem monastischen Stand anzugehören. Deshalb wird die Heilige Fevronia auf der Ikone im Gewand einer Nonne und mit einer Haube auf dem Kopf dargestellt. Sie steht aufrecht und richtet ihren Blick gen Himmel. Ihre Hände sind in betender Haltung zu Gott hin erhoben. Sie ist auf einem gelb-ockerfarbenen Hintergrund in bordeauxrotem Gewand gemalt. Die Gesichtszüge und die Kleidung der Heiligen sind eher schematisch wiedergegeben.
Es ist unbekannt, wann und unter welchen Umständen die Reliquien von Pjotr und Fevronia aufgefunden worden sind. Schon vor der offiziellen Heiligsprechung 1547 wurden die ehrwürdigen Eheleute als Heilige verehrt. Im 15. und zu Anfang des 16. Jahrhunderts kamen Anleitungen zur Feier eines Gottesdienstes auf, in dem die Namen Pjotr und Fevronia genannt sind. Ab dem 15. Jahrhundert sind die beiden Heiligen auch außerhalb des Muromer Landes bekannt geworden. Die Eheleute galten als Schutzpatronen der Herrscherhäuser. Anfang des 16. Jahrhunderts dichtete Michail Mnich einen Gebetskanon, der den beiden Heiligen aus Murom gewidmet war: „Der Tag der Fürbitte um Seligkeit ist für uns gekommen, der lichtvolle Tag der weisen Pjotr und Fevronia, denn denen, die sie voller Glauben besingen, wird das große Erbarmen zuteil“.
In den 1550-er Jahren gedenkt der „Chronist zu Beginn der Herrschaften“ der Heiligen aus Murom. Der Autor dieser Chronik schreibt, dass Zar Iwan der Schreckliche vor seinem Feldzug gegen Kasan am dreizehnten Juli 1552 in Murom die Reliquien der Heiligen verehrt habe: „Und so kommt der Zar in die Kathedrale jener Stadt zu seinen Verwandten und wahrhaftigen Wundertätigen, dem Fürsten Pjotr und der Fürstin Fevronia, um zu beten“. Kurz zuvor, im Juni 1552, hatte der russische Zar bei Tula über den Khan der Krimtataren einen Sieg errungen. Dies war am Vorabend des kirchlichen Festtages der Heiligen Eheleute geschehen, und Iwan der Schreckliche reiste deshalb nach Murom, um den Wundertätern von Murom seinen Dank zu übermitteln.



