Die Ikone zeigt das Antlitz des Heiligen Nikolaus, des Wundertäters, und trägt den Namen „Nikolaus von Moschaisk“. Ein unbekannter Ikonenmaler hat diese Ikone am Ende des 17. oder Anfang des 18. Jahrhunderts gemalt. Innerhalb der Orthodoxen Kirche ist der Heilige Nikolaus, der Wundertäter, einer der am meistverehrten heiliggesprochenen Bischöfe. Er hat im 3. und in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts gelebt. Der Heilige war Erzbischof der Stadt Myra im einstigen Lykien von Kleinasien (in der heutigen Türkei). Der Heilige Nikolaus war auf dem I. Ökumenischen Konzil in Nikäa zugegen, wo er als entschlossener Gegner der häretischen Lehre des alexandrinischen Priesters Arius auftrat.
Es existiert eine ganze Reihe von Lebensbeschreibungen des Heiligen. In alle diesen verschiedenen Varianten wird von Wundern berichtet, die der Heilige Nikolaus zu Lebzeiten und nach seinem Tode bewirkt hat. Im Jahre 1087 wurden die Reliquien des Heiligen aus Myra in Lykien in das italienische Bari überführt, woraufhin die Verehrung des Heiligen in Russland besondere Bedeutung erfuhr. Zu Ehren der Überführung der Reliquien hat die Russische Orthodoxe Kirche eigens einen Kirchlichen Feiertag ins Leben gerufen, den es in Byzanz nicht gegeben hatte. Man verehrte den Heiligen als einen wahrhaft großen Erzhirten Christi und stellte ihn in eine Reihe mit den Aposteln. Er gilt als Beschützer des gesamten Menschengeschlechts, der schnell zu Hilfe eilt.
Die Ikone „Nikolaus von Moschaisk“ steht im engen Zusammenhang mit einer berühmten Holzskulptur aus Moschaisk. Es wird überliefert, dass, während die Stadt von Feinden belagert worden war, der Heilige Nikolaus den Verteidigern der Festung über der Kirche in der Luft stehend erschien, um sie in ihrem Eifer zu stärken. In einer Hand trug er ein Schwert, in der anderen die Kirche, die von einer Mauer umgeben war. Die Feinde ergriffen die Flucht, und die Bewohner von Moschaisk schnitzten als Zeichen des Dankes eine hölzerne Statue des Heiligen.
Von diesem Zeitpunkt an begann man den Heiligen Nikolaus nicht nur als Beschützer von Moschaisk, sondern als Schutzherren aller Städte des Russischen Landes zu verehren. In Murom ließ Iwan der Schreckliche mit seinem Geld eine Kirche aus Stein errichten, nachdem er siegreich gegen Kasan zu Felde gezogen war.
2013 nahm man sich in den Restaurierungswerkstätten des Igor-Grabar-Zentrums der Ikone an, und die Fachleute entdeckten dabei, dass die Ikone zwar mehrfach übermalt worden, die originale unterste Schicht des Autors jedoch gut erhalten war. Nach den Restaurierungsarbeiten konnte das Original des Autors freigelegt werden, wobei auf silbernem Hintergrund mit farbigen Lacken gestaltete Ornamente zu Tage traten.
Es existiert eine ganze Reihe von Lebensbeschreibungen des Heiligen. In alle diesen verschiedenen Varianten wird von Wundern berichtet, die der Heilige Nikolaus zu Lebzeiten und nach seinem Tode bewirkt hat. Im Jahre 1087 wurden die Reliquien des Heiligen aus Myra in Lykien in das italienische Bari überführt, woraufhin die Verehrung des Heiligen in Russland besondere Bedeutung erfuhr. Zu Ehren der Überführung der Reliquien hat die Russische Orthodoxe Kirche eigens einen Kirchlichen Feiertag ins Leben gerufen, den es in Byzanz nicht gegeben hatte. Man verehrte den Heiligen als einen wahrhaft großen Erzhirten Christi und stellte ihn in eine Reihe mit den Aposteln. Er gilt als Beschützer des gesamten Menschengeschlechts, der schnell zu Hilfe eilt.
Die Ikone „Nikolaus von Moschaisk“ steht im engen Zusammenhang mit einer berühmten Holzskulptur aus Moschaisk. Es wird überliefert, dass, während die Stadt von Feinden belagert worden war, der Heilige Nikolaus den Verteidigern der Festung über der Kirche in der Luft stehend erschien, um sie in ihrem Eifer zu stärken. In einer Hand trug er ein Schwert, in der anderen die Kirche, die von einer Mauer umgeben war. Die Feinde ergriffen die Flucht, und die Bewohner von Moschaisk schnitzten als Zeichen des Dankes eine hölzerne Statue des Heiligen.
Von diesem Zeitpunkt an begann man den Heiligen Nikolaus nicht nur als Beschützer von Moschaisk, sondern als Schutzherren aller Städte des Russischen Landes zu verehren. In Murom ließ Iwan der Schreckliche mit seinem Geld eine Kirche aus Stein errichten, nachdem er siegreich gegen Kasan zu Felde gezogen war.
2013 nahm man sich in den Restaurierungswerkstätten des Igor-Grabar-Zentrums der Ikone an, und die Fachleute entdeckten dabei, dass die Ikone zwar mehrfach übermalt worden, die originale unterste Schicht des Autors jedoch gut erhalten war. Nach den Restaurierungsarbeiten konnte das Original des Autors freigelegt werden, wobei auf silbernem Hintergrund mit farbigen Lacken gestaltete Ornamente zu Tage traten.



