Die Ikone, auf der der Nicht von Menschenhand geschaffene Erlöser dargestellt ist, schuf ein unbekannter Ikonenmaler im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts. Ursprünglich hatte sich die Ikone in der Holzkirche für den Nicht von Menschenhand geschaffenen Erlöser von Murom befunden. Später brachte man sie in die Kirche für Nikolaus von Moschaisk (die Kasaner Kirche). Dieses Bild war mit Geldern von Zar Michail Romanow geschaffen worden.
Bei der Komposition der Ikone handelt es sich um die Szene des Beweinens von Jesus Christus nach seinem Tode. Die analoge Darstellung zu dieser Ikonographie ist in der westlichen Kunst die Pietà-Skulptur. Der Name der Ikone „Weine nicht um mich, Mutter“ stammt aus einem Irmos des neunten Liedes eines Kanons des Cosmas von Maiuma. Diesen Kanon sang man traditionell am Samstag der stillen Woche, am Tag nach dem Tode des Erlösers.
Neben dem toten Christus sind die Mutter Gottes und Johannes der Theologe dargestellt worden. Über ihnen befindet sich ein nicht von Menschenhand geschaffenes Bild des Heilands mit Engeln. Für die altrussische Kunst war eine derartige Verbindung der zwei Sujets – der Szene des Beweinens von Jesus Christus und der Darstellung dessen nicht von Menschenhand geschaffenen Figur – charakteristisch. Die Zusammensetzung der kleinen Randbilder, die rund um die Ikone angeordnet worden sind, ist für die Arbeiten jener Zeit nicht traditionell. Diese Ikone aus Murom ist ein seltenes Denkmal, in dem gleich mehrere Versionen für die Herkunft der größten Reliquie der christlichen Welt – des nicht von Menschenhand geschaffenen Bildes des Erlösers – reflektiert werden.
In den zwei obersten Reihen illustrieren die kleinen Randbilder die „Erzählung vom Erhalt des nicht von Menschenhand geschaffenen Christus-Bild aus Kamuliana“ des heiligen Gregor von Nyssa. Laut Aussagen dieses griechischen Heiligen erschien Christus der frommen Akilina in Kamuliana in der Zeit der Herrschaft von Diokletian und übergab ihr ein Tuch mit dem Abdruck seines Gesichts. Später wurde das Tuch mit dem Bild des Erlösers zu Zeiten von Theodosius dem Großen im 4. Jahrhundert erworben.
Die kleinen Randbilder, die sich von oben nach unten ab der zweiten bis zur achten Reihe befinden, sind Illustrationen zur „Erzählung von Kaiser Konstantin über das nicht von Menschenhand geschaffene Bild“. Der Herrscher hatte dieses Werk, kurz nachdem man die Reliquie aus Edessa nach Konstantinopel gebracht hatte, geschrieben. Der Autor führt zwei Varianten für die Herkunft des Bildes an. Entsprechend der ersten Version hat Jesus mit dem Tuch den Schweiß, der „wie Blutbäche“ floß, abgewischt und das „Gottesähnliche Bild“ zur Weitergabe an Abgar, den Herrscher von Edessa, übergeben. Laut der zweiten Variante hat einer der Diener von Abgar ihm von Christus das nicht von Menschenhand geschaffene Bild gebracht. Abgar empfing die Taufe und führte die Verehrung des nicht von Menschenhand geschaffenen Bildes in Edessa ein.
Bei der Komposition der Ikone handelt es sich um die Szene des Beweinens von Jesus Christus nach seinem Tode. Die analoge Darstellung zu dieser Ikonographie ist in der westlichen Kunst die Pietà-Skulptur. Der Name der Ikone „Weine nicht um mich, Mutter“ stammt aus einem Irmos des neunten Liedes eines Kanons des Cosmas von Maiuma. Diesen Kanon sang man traditionell am Samstag der stillen Woche, am Tag nach dem Tode des Erlösers.
Neben dem toten Christus sind die Mutter Gottes und Johannes der Theologe dargestellt worden. Über ihnen befindet sich ein nicht von Menschenhand geschaffenes Bild des Heilands mit Engeln. Für die altrussische Kunst war eine derartige Verbindung der zwei Sujets – der Szene des Beweinens von Jesus Christus und der Darstellung dessen nicht von Menschenhand geschaffenen Figur – charakteristisch. Die Zusammensetzung der kleinen Randbilder, die rund um die Ikone angeordnet worden sind, ist für die Arbeiten jener Zeit nicht traditionell. Diese Ikone aus Murom ist ein seltenes Denkmal, in dem gleich mehrere Versionen für die Herkunft der größten Reliquie der christlichen Welt – des nicht von Menschenhand geschaffenen Bildes des Erlösers – reflektiert werden.
In den zwei obersten Reihen illustrieren die kleinen Randbilder die „Erzählung vom Erhalt des nicht von Menschenhand geschaffenen Christus-Bild aus Kamuliana“ des heiligen Gregor von Nyssa. Laut Aussagen dieses griechischen Heiligen erschien Christus der frommen Akilina in Kamuliana in der Zeit der Herrschaft von Diokletian und übergab ihr ein Tuch mit dem Abdruck seines Gesichts. Später wurde das Tuch mit dem Bild des Erlösers zu Zeiten von Theodosius dem Großen im 4. Jahrhundert erworben.
Die kleinen Randbilder, die sich von oben nach unten ab der zweiten bis zur achten Reihe befinden, sind Illustrationen zur „Erzählung von Kaiser Konstantin über das nicht von Menschenhand geschaffene Bild“. Der Herrscher hatte dieses Werk, kurz nachdem man die Reliquie aus Edessa nach Konstantinopel gebracht hatte, geschrieben. Der Autor führt zwei Varianten für die Herkunft des Bildes an. Entsprechend der ersten Version hat Jesus mit dem Tuch den Schweiß, der „wie Blutbäche“ floß, abgewischt und das „Gottesähnliche Bild“ zur Weitergabe an Abgar, den Herrscher von Edessa, übergeben. Laut der zweiten Variante hat einer der Diener von Abgar ihm von Christus das nicht von Menschenhand geschaffene Bild gebracht. Abgar empfing die Taufe und führte die Verehrung des nicht von Menschenhand geschaffenen Bildes in Edessa ein.




