Die Ikone mit den Wundertätern von Murom schuf 1669 ein unbekannter Ikonenmaler. Auf den kleinen Randbildern des Bildes sind die heiligen rechtgläubigen Eheleute – Fürst Peter und Fürstin Fevronia – dargestellt worden. Die Ikone hatte ein Pfahlbürger aus Murom namens Sidor, ein Sohn von Matwej Lopatin in Auftrag gegeben. Bestimmt war sie für die Georgskirche. Diese 1651 errichtete Kirche war ebenfalls mit Mitteln von Sidor Lopatin erbaut worden. Dort war sie in einem Anbau am Eingang – im Narthex – aufgehängt worden. Auf der Rückseite der Ikone befindet sich die Beschriftung: „Am … Oktober des Jahres 7178 sind die Ikonen der Auferstehung Christi und der Wundertäter von Murom und der leidenden Märtyrer für Christi Georgij und Nikita sowie Boris und Gleb auf Geheiß von Sidor, dem Sohn von Matwej Lopatin, gemalt worden“.
Im Mittelteil der Ikone sind alle Wundertäter von Murom dargestellt worden – die Fürsten Konstantin, Michail und Fjodor, Peter, Fevronia und die selige Juliania Lasarewskaja. In dem Teil der Ikone, der den Himmel symbolisiert, ist die Gottesmutter vom Zeichen, die Platytera, zu sehen. Alle Heiligen sind in einer Gebetshaltung zur Jungfrau Maria dargestellt worden. Kunstwissenschaftler vermuten, dass solch eine Mariendarstellung hier unter dem Einfluss der Ikonographie der Grabesdecke von Peter und Fevronia aus dem Jahre 1593 entstanden ist. Diese Decke war eines der städtischen Heiligtümer.
Bei der Ikone handelt es sich um die älteste der erhalten gebliebenen Darstellungen aller Wundertäter von Murom zusammen mit Heiligen. Fürst Konstantin, der die heidnischen Einwohner von Murom zum christlichen Glauben bekehrt hatte, und Fürst Peter sind beinahe zweimal größer als alle übrigen Personen dargestellt worden. Kunstwissenschaftler nehmen an, dass solch ein Unterschied in der Körpergröße die hierarchische Rangfolge der Fürsten unterstrich.
Die selige Juliania wurde neben der heiligen Fevronia dargestellt und ihr durch die Körpergröße und selbst durch das Gewand angeglichen. Das bescheidene weltliche Gewand der Juliania unterschiedet sich beinahe durch nichts vom Nonnengewand Fevronias. Dieses Angleichen, aber auch der Rosenkranz in den Händen der Juliania verweisen auf ihre Frömmigkeit und ihr unablässiges Beten.
Als Vorbild hatte sich der Ikonenmaler die bekannte Ikone von Peter und Fevronia aus der Zeit Ende des 16. – erstes Drittel des 17. Jahrhunderts aus der Mariä-Geburt-Kathedrale genommen. Auf dieser Ikone war anstelle der Darstellung aller Wundertäter von Murom das Panorama von Murom zu sehen.
Im Mittelteil der Ikone sind alle Wundertäter von Murom dargestellt worden – die Fürsten Konstantin, Michail und Fjodor, Peter, Fevronia und die selige Juliania Lasarewskaja. In dem Teil der Ikone, der den Himmel symbolisiert, ist die Gottesmutter vom Zeichen, die Platytera, zu sehen. Alle Heiligen sind in einer Gebetshaltung zur Jungfrau Maria dargestellt worden. Kunstwissenschaftler vermuten, dass solch eine Mariendarstellung hier unter dem Einfluss der Ikonographie der Grabesdecke von Peter und Fevronia aus dem Jahre 1593 entstanden ist. Diese Decke war eines der städtischen Heiligtümer.
Bei der Ikone handelt es sich um die älteste der erhalten gebliebenen Darstellungen aller Wundertäter von Murom zusammen mit Heiligen. Fürst Konstantin, der die heidnischen Einwohner von Murom zum christlichen Glauben bekehrt hatte, und Fürst Peter sind beinahe zweimal größer als alle übrigen Personen dargestellt worden. Kunstwissenschaftler nehmen an, dass solch ein Unterschied in der Körpergröße die hierarchische Rangfolge der Fürsten unterstrich.
Die selige Juliania wurde neben der heiligen Fevronia dargestellt und ihr durch die Körpergröße und selbst durch das Gewand angeglichen. Das bescheidene weltliche Gewand der Juliania unterschiedet sich beinahe durch nichts vom Nonnengewand Fevronias. Dieses Angleichen, aber auch der Rosenkranz in den Händen der Juliania verweisen auf ihre Frömmigkeit und ihr unablässiges Beten.
Als Vorbild hatte sich der Ikonenmaler die bekannte Ikone von Peter und Fevronia aus der Zeit Ende des 16. – erstes Drittel des 17. Jahrhunderts aus der Mariä-Geburt-Kathedrale genommen. Auf dieser Ikone war anstelle der Darstellung aller Wundertäter von Murom das Panorama von Murom zu sehen.




