Шрифт
Цвет
Графика
Изображение точки

Чтобы увидеть режим дополненной реальности в действии:

1. Установите приложение ARTEFACT для iOS или Android;

2. Найдите выставку «Schätze des Alten Muroms»

3. Нажмите на кнопку «Доп. реальность» и наведите камеру на картину;

Скрыть точки интересаПоказать точки интереса
Показать в высоком качестве

Johannes der Täufer

Entstehungszeit
Zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts
Maße
160x51 cm
Technik
Holz, Tempera
4
Открыть в приложении
#1
Unbekannter Autor
Johannes der Täufer
#8
Die Ikone von Johannes dem Täufer schuf ein unbekannter Meister in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Der letzte alttestamentarische Prophet, der Heilige Johannes, taufte Jesus Christus und hatte noch vor dessen Geburt die Ankunft des Erlösers vorausgesagt. Ursprünglich befand sich diese Ikone mit der Darstellung von Johannes dem Täufer in einem der Klöster von Murom in einer Deesis-Reihe. Später platzierte man sie in der Verklärungskathedrale des Klosters zur Verklärung des Herrn „auf der Nordseite gegenüber der Säule“. Die Ikone hing in einem vergoldeten kleinen Ikonenschrank an einer Wand.

Die Arbeit zeichnet sich durch eine charakteristische persönliche Handschrift aus, die auch auf anderen Ikonen jener Zeit aus Murom festgestellt wurde. Als erste feine Farbschicht verwendete der Ikonenmaler hellbraunes Sankir, ein Gemisch aus Ocker- und schwarzer Farbe. Das Sankir wurde mit Pinselstrichen aufgetragen. Und auf dem liegt eine dichte Farbschicht blaßgelber Farbe. Das Chiaroscuro, die Hell-Dunkel-Malerei wurde fast gar nicht verwendet, weshalb für die Ikone ein deutlicher Kontrast in der Tongebung charakteristisch ist, zum Beispiel am Hals unterhalb des Kinns.

Die Ohren von Johannes dem Täufer gestaltete der Ikonenmaler in Form von Schlaufen etwas tieferliegend als gewohnt. Seine Augenbrauen von dunkelbrauner Farbe sind hochgehoben. Die Arme und Beine des Heiligen sind mit einer starken Akzentuierung der Gelenke und Muskeln gemalt worden. Das Gewand ist mit Hilfe eines flüssigen Farbpigments gestaltet worden, so dass eine schematische Aufteilung in Form von Ecken und rechtwinkligen langen Flächen erfolgt. Für diese Aufteilung verwendete der Autor der Ikone Schneeweiß.

Die Ikone zeichnen der Pinselstrich an sich und dessen Breite aus. Eine derartige Malweise war den russischen Meistern nicht eigen. Kunstwissenschaftler vermuten, dass der unbekannte Ikonenmaler ein Meister der Freskenmalerei war, der es gewohnt war, auf großen Flächen zu arbeiten. Der Meister malte frei und großzügig, ihn hielt der Rahmen des Mittelteils der Ikonen nicht im Zaum. Daher erfaßt die Malerei die Ränder. Der Schriftrolle mit dem evangelischen Text reichte der Platz auf der Ikone nicht aus. Die rote Farbe der Schriftrolle ist gleichfalls für eine russische Ikone ungewöhnlich.

Die Ikone kam im Jahr 2009 zur Restaurierung in das nach dem Akademiemitglied Igor Grabar benannte wissenschaftliche Restaurierungszentrum. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Ikone dauerten bis 2011 an. An dem Werk arbeitete eine Gruppe von Restauratoren zusammen mit Tatjana Mosunowa, die über den Arbeitsprozess berichtete:
#9
„Bei der Untersuchung der Ikone wurde klar, dass sich die Malerei unter einer späteren Übermalung befindet. Unter der obersten Ölfarbschicht aus dem 19. Jahrhundert war eine Zwischenschicht aus dem 18. Jahrhundert. Der Restauratorenrat der Abteilung beschloss, alle späteren Übermalungen durch ein mehrfaches Auftragen von Lösungsmitteln zu entfernen, um die feine Originalschicht des Autors nicht zu beschädigen“.
#10
читать дальшескрыть
00:00
00:00
1x

Johannes der Täufer

Entstehungszeit
Zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts
Maße
160x51 cm
Technik
Holz, Tempera
4
Наведите камеру вашего смартфона, чтобы открыть в приложении
Поделиться
ВконтактеОдноклассникиTelegram
Разместить на сайте
Скопировать ссылкуСкопировано
Скопировать код
Открыть в приложении
Чтобы увидеть режим дополненной реальности в действии:
  1. Установите приложение ARTEFACT для 
  2. iOS или Android;
  3. Найдите выставку «Картины в деталях»
  4. Нажмите на кнопку «Начать просмотр» и наведите камеру на картину;
  5. Перелистывайте картины на компьютере и следите за происходящим на экране смартфона.
 
Мы используем Cookies
Во время посещения данного сайта, Минкультуры России может использовать общеотраслевую технологию, называемую cookie. Файлы cookie представляют собой небольшие фрагменты данных, которые временно сохраняются на вашем компьютере или мобильном устройстве, и обеспечивают более эффективную работу сайта. Продолжая просматривать данный сайт, Вы соглашаетесь с использованием файлов cookie и принимаете условия.
Подробнее об использованииСкрыть
Содержимое доступно только на русском

X

Нашли опечатку?...

%title%%type%