Die Ikone der Gottesmutter Hodegetria wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts von einem Moskauer Ikonenmaler geschaffen. In der Übersetzung aus dem Griechischen bedeutet „Hodegetria“ „Die Wegweiserin“ oder „Die Wegeführerin“. Dies ist eine der ältesten und am meisten verbreiteten Ikonen der Gottesmutter. Eine markante Besonderheit des Typs der „Hodegetria“ ist die frontale Darstellung des Jesuskindes, das majestätisch auf dem linken Arm der Gottesmutter sitzt. Ihre linke Hand verweist auf Christus als den Erlöser des Menschengeschlechts. Die Bezeichnung dieses Typs stammt von einer wundersamen Ikone, die im Hodegonkloster von Konstantinopel aufbewahrt worden war. Sie wurde als ein Bild verehrt, das durch den Evangelisten Lukas selbst gemalt worden war.
In Russland wurden mehrere Hodegetria-Ikonen verehrt. Die bekannteste von ihnen war die Smolensker. Der Überlieferung nach hatte sie im Jahr 1046 Prinzessin Anna, die man dem Fürsten Wsewolod Jaroslawowitsch zur Frau gab, aus Konstantinopel mitgebracht. 1101 stellte der Sohn von Anna und Wsewolod – Wladimir Monomach – das Bild in der Mariä-Entschlafens-Kathedrale von Smolensk aufgestellt.
Zu Beginn des 15. Jahrhunderts brachte man die Smolensker Ikone nach Moskau. 1456 wurde sie aber wieder nach Smolensk zurückgebracht. In dieser Zeit hatte man von ihr eine Kopie angefertigt, die in der Mariä-Verkündigungs-Kathedrale des Moskauer Kremls aufbewahrt wurde. 1525 brachte man diese Kopie in das Jungfrauenkloster, das Großfürst Wassilij III. zu Ehren der Einnahme von Smolensk 1514 gegründet hatte. Heutzutage wird diese alte Ikone in der Rüstkammer des Moskauer Kremls aufbewahrt. Im 15. und 16. Jahrhundert fertigten die Ikonenmaler eine Vielzahl von Kopien der Smolensker Ikone und deren Moskauer Kopie an.
In den Jahre 1993 bis 1996 erfuhr die Ikone eine Restaurierung im wissenschaftlichen Restaurierungszentrum, das den Namen des Akademiemitglieds Igor Grabar trägt. Die Arbeit führten die Mitarbeiter des Zentrums Natalia V. Dunajewa, A. O. Prigorodowa und A. Ju. Ljubawskij aus. Im Verlauf der Restaurierung wurden verblichene Darstellungen des Gewands der Gottesmutter und des Kindes gefunden und in den beschrifteten Kartuschen goldene Buchstaben des Künstlers und ein Hintergrund zwischen ihnen entdeckt.
Um der Ikone ein Aussehen zu verleihen, das ein Ausstellen erlaubt, haben die Restauratoren die Schäden und Abriebstellen getönt sowie die als Assist bezeichneten feinen Blattgold- und Silberauflagen wiederhergestellt. Unter der Öllackschicht entdeckte man sechsundzwanzig Blätter Blattsilber und zehn Blattgoldblätter. Im Zuge der Restaurierung fanden die Mitarbeiter eine große Anzahl von verschiedenartigen Nägeln auf der Vorderseite der Ikone. Derer gab es rund 800 Stück. Angesichts dessen, dass die Nägel von unterschiedlicher Form und Größe waren, vermuteten die Restauratoren, dass die Ikone viele verschiedene Beläge gehabt hatte, die alle auf ihre Art und Weise an der Ikone befestigt worden waren.
In Russland wurden mehrere Hodegetria-Ikonen verehrt. Die bekannteste von ihnen war die Smolensker. Der Überlieferung nach hatte sie im Jahr 1046 Prinzessin Anna, die man dem Fürsten Wsewolod Jaroslawowitsch zur Frau gab, aus Konstantinopel mitgebracht. 1101 stellte der Sohn von Anna und Wsewolod – Wladimir Monomach – das Bild in der Mariä-Entschlafens-Kathedrale von Smolensk aufgestellt.
Zu Beginn des 15. Jahrhunderts brachte man die Smolensker Ikone nach Moskau. 1456 wurde sie aber wieder nach Smolensk zurückgebracht. In dieser Zeit hatte man von ihr eine Kopie angefertigt, die in der Mariä-Verkündigungs-Kathedrale des Moskauer Kremls aufbewahrt wurde. 1525 brachte man diese Kopie in das Jungfrauenkloster, das Großfürst Wassilij III. zu Ehren der Einnahme von Smolensk 1514 gegründet hatte. Heutzutage wird diese alte Ikone in der Rüstkammer des Moskauer Kremls aufbewahrt. Im 15. und 16. Jahrhundert fertigten die Ikonenmaler eine Vielzahl von Kopien der Smolensker Ikone und deren Moskauer Kopie an.
In den Jahre 1993 bis 1996 erfuhr die Ikone eine Restaurierung im wissenschaftlichen Restaurierungszentrum, das den Namen des Akademiemitglieds Igor Grabar trägt. Die Arbeit führten die Mitarbeiter des Zentrums Natalia V. Dunajewa, A. O. Prigorodowa und A. Ju. Ljubawskij aus. Im Verlauf der Restaurierung wurden verblichene Darstellungen des Gewands der Gottesmutter und des Kindes gefunden und in den beschrifteten Kartuschen goldene Buchstaben des Künstlers und ein Hintergrund zwischen ihnen entdeckt.
Um der Ikone ein Aussehen zu verleihen, das ein Ausstellen erlaubt, haben die Restauratoren die Schäden und Abriebstellen getönt sowie die als Assist bezeichneten feinen Blattgold- und Silberauflagen wiederhergestellt. Unter der Öllackschicht entdeckte man sechsundzwanzig Blätter Blattsilber und zehn Blattgoldblätter. Im Zuge der Restaurierung fanden die Mitarbeiter eine große Anzahl von verschiedenartigen Nägeln auf der Vorderseite der Ikone. Derer gab es rund 800 Stück. Angesichts dessen, dass die Nägel von unterschiedlicher Form und Größe waren, vermuteten die Restauratoren, dass die Ikone viele verschiedene Beläge gehabt hatte, die alle auf ihre Art und Weise an der Ikone befestigt worden waren.




