Die Ikone des Heiligen Nikolaus des Wundertäters hat ein unbekannter Meister um das Jahr 1677 gemalt. Zunächst befand sich die Ikone in der Nikolauskirche in Sarjade, einem Ortsteil von Murom. Diese Kirche war in den Jahren 1675-1677 mit Geldern des Kaufmanns Iwan Smolin gebaut worden. Um die Kirche auszuschmücken hat dieser Kaufmann auch Ikonen malen lassen. Eine von ihnen ist hier ausgestellt.
Innerhalb der Orthodoxen Kirche ist der Heilige Nikolaus, der Wundertäter, einer der am meistverehrten heiliggesprochenen Bischöfe. Er hat im 3. und in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts gelebt. Der Heilige war Erzbischof der Stadt Myra im einstigen Lykien von Kleinasien (in der heutigen Türkei). Der Heilige Nikolaus war auf dem I. Ökumenischen Konzil in Nikäa zugegen, wo er als entschlossener Gegner gegen die häretische Lehre des alexandrinischen Priesters Arius auftrat.
Die Komposition der Ikone besteht aus einem Zentralbereich, auf dem der Heilige Nikolaus selbst dargestellt ist, und einem gestalteten Ikonenrand, der sogenannten Kleimen, die sich um die gesamte Ikone herumziehen. Vorbild für die ikonographische Ausgestaltung des Zentralbereichs war die den kanonischen Vorgaben entsprechende Ikone mit dem Namen: „Nikola von Saraisk“. In der russischen Kunst war diese Darstellung seit dem 14. Jahrhundert weit verbreitet. Sie geht auf eine heute nicht erhaltene Ikone des Heiligen Nikolaus zurück, die im Jahre 1225 von Cherson (dem heutigen Chersones) nach Saraisk gebracht worden war.
Im Zentralbereich ist auf dunklem ockerfarbenen Hintergrund der Heilige Nikolaus, der Wundertäter, mit zur Seite ausgebreiteten Armen dargestellt. Seine Haltung erinnert an die Gottesmutter „die Betende“ (Oranta), wie sie ikonographisch teilweise dargestellt wird. Mit der rechten Hand segnet der Heilige die Betenden, in der linken hält er ein geschlossenes Evangelium auf einem roten Tuch für die Messfeier. In den oberen Ecken des Zentralbereichs sind die Figuren Jesu Christi und der Gottesmutter dargestellt. Sie befinden sich in Segmenten, die an Wolken erinnern. Um den Zentralbereich herum hat der Ikonenmaler auf dunklem, kirschrotem Grund den Text des liturgischen Festgesangs zu Ehren des Heiligen Nikolaus in dekorativer Schrift untergebracht: „Als Feste des Glaubens, Vorbild der Sanftmut und Lehrmeister der Enthaltung hat der Herr, der die Wahrheit aller Dinge ist, dich seiner Herde offenbart. Um seiner Willen hast du mit Demut Hohes erreicht und bist durch Armut zu Reichtum gelangt, Du unser Vater, Bischof Nikolaus, bete zu Christus zu Gott, dass auch wir das Seelenheil erlangen mögen“.
Im Randbereich sind Szenen aus der Vita des Heiligen Nikolaus, des Wundertäters, dargestellt. Ihre Auswahl folgt der Tradition einer solcher Randgestaltung. In den ersten Randbildchen (den ersten sogenannten Kleimen) stellt der Ikonenmaler ausführlich die Kindheit des Heiligen Nikolaus dar. Begebenheiten, die wie ein Wunder erscheinen und sich bereits in seiner Kindheit ereigneten, verweisen auf die große Zukunft des Heiligen.
Die nächsten zwei „Kleimen“ zeigen, wie der Heilige zunächst zum Diakon und dann zum Bischof geweiht wurde. Der größte Teil der Randbilder stellt Wunder dar, die der Heilige einerseits zu Lebzeiten anderseits nach seinem Tode bewirkt hat.
Innerhalb der Orthodoxen Kirche ist der Heilige Nikolaus, der Wundertäter, einer der am meistverehrten heiliggesprochenen Bischöfe. Er hat im 3. und in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts gelebt. Der Heilige war Erzbischof der Stadt Myra im einstigen Lykien von Kleinasien (in der heutigen Türkei). Der Heilige Nikolaus war auf dem I. Ökumenischen Konzil in Nikäa zugegen, wo er als entschlossener Gegner gegen die häretische Lehre des alexandrinischen Priesters Arius auftrat.
Die Komposition der Ikone besteht aus einem Zentralbereich, auf dem der Heilige Nikolaus selbst dargestellt ist, und einem gestalteten Ikonenrand, der sogenannten Kleimen, die sich um die gesamte Ikone herumziehen. Vorbild für die ikonographische Ausgestaltung des Zentralbereichs war die den kanonischen Vorgaben entsprechende Ikone mit dem Namen: „Nikola von Saraisk“. In der russischen Kunst war diese Darstellung seit dem 14. Jahrhundert weit verbreitet. Sie geht auf eine heute nicht erhaltene Ikone des Heiligen Nikolaus zurück, die im Jahre 1225 von Cherson (dem heutigen Chersones) nach Saraisk gebracht worden war.
Im Zentralbereich ist auf dunklem ockerfarbenen Hintergrund der Heilige Nikolaus, der Wundertäter, mit zur Seite ausgebreiteten Armen dargestellt. Seine Haltung erinnert an die Gottesmutter „die Betende“ (Oranta), wie sie ikonographisch teilweise dargestellt wird. Mit der rechten Hand segnet der Heilige die Betenden, in der linken hält er ein geschlossenes Evangelium auf einem roten Tuch für die Messfeier. In den oberen Ecken des Zentralbereichs sind die Figuren Jesu Christi und der Gottesmutter dargestellt. Sie befinden sich in Segmenten, die an Wolken erinnern. Um den Zentralbereich herum hat der Ikonenmaler auf dunklem, kirschrotem Grund den Text des liturgischen Festgesangs zu Ehren des Heiligen Nikolaus in dekorativer Schrift untergebracht: „Als Feste des Glaubens, Vorbild der Sanftmut und Lehrmeister der Enthaltung hat der Herr, der die Wahrheit aller Dinge ist, dich seiner Herde offenbart. Um seiner Willen hast du mit Demut Hohes erreicht und bist durch Armut zu Reichtum gelangt, Du unser Vater, Bischof Nikolaus, bete zu Christus zu Gott, dass auch wir das Seelenheil erlangen mögen“.
Im Randbereich sind Szenen aus der Vita des Heiligen Nikolaus, des Wundertäters, dargestellt. Ihre Auswahl folgt der Tradition einer solcher Randgestaltung. In den ersten Randbildchen (den ersten sogenannten Kleimen) stellt der Ikonenmaler ausführlich die Kindheit des Heiligen Nikolaus dar. Begebenheiten, die wie ein Wunder erscheinen und sich bereits in seiner Kindheit ereigneten, verweisen auf die große Zukunft des Heiligen.
Die nächsten zwei „Kleimen“ zeigen, wie der Heilige zunächst zum Diakon und dann zum Bischof geweiht wurde. Der größte Teil der Randbilder stellt Wunder dar, die der Heilige einerseits zu Lebzeiten anderseits nach seinem Tode bewirkt hat.



