Auf der Ikone ist die Gottesmutter von Wladimir dargestellt worden. Der Ikonenmaler Roslawow schuf sie 1614. Die Figur der Gottesmutter ist in den Traditionen der byzantinischen Ikonen aus dem ersten Drittel des 12. Jahrhunderts gemalt worden. Der Überlieferung nach schuf die erste derartige Darstellung der Evangelist Lukas noch zu Lebzeiten der Mutter Gottes. Die brachte man aus Konstantinopel nach Wyschhorod, das sich bei Kiew befindet. 1154 brachte Fürst Andrei Bogoljubski die Ikone nach Wladimir und stellte sie in der Mariä-Entschlafungs-Kathedrale auf.
Zu dieser Zeit hatte das Bild bereits durch zahlreiche Wunder Ruhm erlangt und den Namen „Gottesmutter von Wladimir“ erhalten. 1395, während der Invasion des mongolischen Eindringlings Tamerlan, hatte man die wundertätige Ikone nach Moskau zum Schutz der Stadt gebracht. Danach begann man, die Ikone als gesamtrussisches Heiligtum und Behüterin des Moskauer Staates zu verehren. Von da an verblieb sie in der Mariä-Entschlafens-Kathedrale in Moskau.
Ende des 14. und zu Beginn des 15. Jahrhunderts begannen Kopien dieser Ikone aufzutauchen. Später fanden sie in ganz Russland Verbreitung. Diese Kopien können in mehrere ikonographische Hauptvarianten aufgeteilt werden, die sich im Zusammenhang mit den mehrfachen Veränderungen des Aussehens des wundertätigen Bildes herausgebildet hatten.
Die Komposition der Ikone aus Murom stammt von der Darstellung der Gottesmutter von Wladimir ab, die 1514 geschaffen worden war. An ihrem Hals, unter dem Maphorion – einem langen Schleier -, ist die linke Hand des Christuskindes zu sehen. Die Ikone der Gottesmutter von Wladimir ist für Murom eine nicht ganz gewöhnliche. Am meisten waren in den Kirchen von Murom Darstellungen der Gottesmutter als die Hodegetria, die Wegweiserin, anzutreffen. Diese Ikone aber gehört zum ikonographischen Typ der Gottesmutter der Rührung. Ihre Hauptbesonderheit kommt in der Darstellung des Christkindes zum Ausdruck, das auf dem rechten Arm der Gottesmutter sitzt und ihren Hals umarmt, wobei es sich mit der Wange an die Wange der Mutter schmiegt. Die linke Ferse des Kindes ist dem Betrachter zugewandt.
Die „Gottesmutter von Wladimir“ ist die älteste in Murom erhalten gebliebene signierte Ikone, die ein genaues Datum besitzt. Der Name des Ikonenmalers Roslawow ist in den Quellen bisher nicht gefunden worden. Andere Werke von ihm sind nicht bekannt. In der Beschriftung zur Ikone wird lediglich der Ikonenmaler erwähnt, der nicht bloß der Ausführende, sondern auch der Stifter der Ikone sein konnte. Der Name des Autors ist nicht festgehalten worden. Ausgewiesen wurde lediglich sein Beiname. Die künstlerischen Besonderheiten der Ikone lassen den Gedanken aufkommen, dass der Ikonenmaler in Murom arbeitete und Ende des 16. Jahrhunderts zu einem Meister wurde.
Zu dieser Zeit hatte das Bild bereits durch zahlreiche Wunder Ruhm erlangt und den Namen „Gottesmutter von Wladimir“ erhalten. 1395, während der Invasion des mongolischen Eindringlings Tamerlan, hatte man die wundertätige Ikone nach Moskau zum Schutz der Stadt gebracht. Danach begann man, die Ikone als gesamtrussisches Heiligtum und Behüterin des Moskauer Staates zu verehren. Von da an verblieb sie in der Mariä-Entschlafens-Kathedrale in Moskau.
Ende des 14. und zu Beginn des 15. Jahrhunderts begannen Kopien dieser Ikone aufzutauchen. Später fanden sie in ganz Russland Verbreitung. Diese Kopien können in mehrere ikonographische Hauptvarianten aufgeteilt werden, die sich im Zusammenhang mit den mehrfachen Veränderungen des Aussehens des wundertätigen Bildes herausgebildet hatten.
Die Komposition der Ikone aus Murom stammt von der Darstellung der Gottesmutter von Wladimir ab, die 1514 geschaffen worden war. An ihrem Hals, unter dem Maphorion – einem langen Schleier -, ist die linke Hand des Christuskindes zu sehen. Die Ikone der Gottesmutter von Wladimir ist für Murom eine nicht ganz gewöhnliche. Am meisten waren in den Kirchen von Murom Darstellungen der Gottesmutter als die Hodegetria, die Wegweiserin, anzutreffen. Diese Ikone aber gehört zum ikonographischen Typ der Gottesmutter der Rührung. Ihre Hauptbesonderheit kommt in der Darstellung des Christkindes zum Ausdruck, das auf dem rechten Arm der Gottesmutter sitzt und ihren Hals umarmt, wobei es sich mit der Wange an die Wange der Mutter schmiegt. Die linke Ferse des Kindes ist dem Betrachter zugewandt.
Die „Gottesmutter von Wladimir“ ist die älteste in Murom erhalten gebliebene signierte Ikone, die ein genaues Datum besitzt. Der Name des Ikonenmalers Roslawow ist in den Quellen bisher nicht gefunden worden. Andere Werke von ihm sind nicht bekannt. In der Beschriftung zur Ikone wird lediglich der Ikonenmaler erwähnt, der nicht bloß der Ausführende, sondern auch der Stifter der Ikone sein konnte. Der Name des Autors ist nicht festgehalten worden. Ausgewiesen wurde lediglich sein Beiname. Die künstlerischen Besonderheiten der Ikone lassen den Gedanken aufkommen, dass der Ikonenmaler in Murom arbeitete und Ende des 16. Jahrhunderts zu einem Meister wurde.


